Telefonsex Österreich

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Telefonsex

Telefonsex zählt zu den stetig wachsenden Freizeitbeschäftigungen der Menschheit. Die Dienstleistung Telefonsex nutzen Menschen unterschiedlichster Altersgruppen, unabhängig von Status und Einkommen.

Was ist Telefonsex?

Telefonsex ist eine Dienstleistung, die dem Befriedigen sexueller Wünsche im Verbalbereich dient. Durch das angeregte intime und anonyme Gespräch entsteht beim Anrufer eine eigene Erregtheit, die meist während des Telefonats auch selbst befriedigt wird.. Der Betreiber der Einrichtung Telefonsex muß dabei seinen Standort nicht gerade in dem Land haben, in dem diese Dienstleistung vorwiegend ausgeführt wird. Die technischen Voraussetzung von Telefonie und Telekommunikation machen es möglich, daß von nahezu überall auf der Welt in ebenso nahezu alle Teile der Welt die Vernetzung erfolgen kann.

Wie funktioniert Telefonsex?

Das System ist denkbar einfach. Der Betreiber der Einrichtung Telefonsex meldet beim Telefon-Anbieter eine sogenannte Mehrwertnummer an. Über diese Telefonnummer hat jedermann die Möglichkeit, den ersehnten Anruf zu tätigen. Am anderen Ende der Leitung kann jemand sein, der direkt auf das Gespräch mit dem Anrufer eingeht oder es kann auch so eingerichtet sein, daß man dabei ein Tonband mit entsprechendem Inhalt abhören kann.

Was ist Live-Telefonsex?

Das ist eine der möglichen Arten des Telefonsex. In diesem Fall ist man direkt mit jemanden, einer Frau oder einem Mann, telefonisch verbunden. Darum kann die oder der Angerufene bei dieser Art von Telefonsex auch individuell auf Wünsche und Gelüste des Anrufers eingehen und reagieren.

Gibt es Tabus beim Telefonsex?

Grundsätzlich gibt es beim Telefonsex keine Tabus, was diese Art der sexuellen Reizung zu etwas wahrlich Außergewöhnlichem macht. Durch die Anonymität der beiden Telefonierer stehen natürlich Wege offen, die man im Regelfall in den eigenen oder nicht so eigenen 4 Wänden hat. Der Schwerpunkt liegt dabei doch eher an der eigenen Lustbefriedigung als am Gegenseitigen.

Wer ist das Gegenüber am Telefon?

Die Identität der Person am angerufenen Ende der Telefonleitung bleibt ein Geheimnis, ebenso in den meisten Fällen auch der Ort des Aufenthaltes der oder des Angerufenen. Das hat zwei Hauptgründe: Erstens handelt es sich bei der angerufenen Stelle um einen Dienstleistungsbetrieb, der seine Mitarbeiter für dessen Arbeit bezahlt und zweitens soll der Hauptzweck, der Telefonsex, nicht ausgeufert werden.

Ist das ein eigener Beruf, der Telefonsex-Moderator – oder wie auch immer?

Nein, dafür gibt es keine eigene Berufsbezeichnung, noch gibt es dafür einen Lehrabschluß oder ähnliches. Zumeist handelt es sich bei den Personen, die sich der Dienstleistung Telefonsex widmen, um Menschen wie „du und ich“.

Gibt es da ein großes Firmengebäude?

Nein gar nicht. Die Technik hat es möglich gemacht, daß Telefonsex prinzipiell von jeder, noch so kleinen Räumlichkeit, ohne die Bindung an ein Büro- oder Firmengebäude praktiziert werden kann. Der Betreiber einer Telefonsex-Einrichtung muß eine entsprechende Telefoneinrichtung anmelden, wie etwa eine Mehrwertnummer. Mit der Registrierung ist der Betreiber legitimiert, das heißt, er ist dem Telefonbetreiber bekannt und kann nach Freischaltung der Nummer seine Dienste über Medien wie Zeitung, Fernsehen, Zeitschriften oder Internet publizieren.

Gut ich rufe an – was passiert dann?

Wählt man die Nummer der Telefonsex-Einrichtung, so betritt man einen für den Anrufenden gesondert tarifierten Bereich. Das heißt, daß der Impuls- oder Gesprächspreis für das Telefonat unter dieser Nummer einem wesentlich höheren Tarif unterliegt als ein „normales“ Gespräch. Die Anwendung des höheren Tarifs ist völlig legitim, muß aber in vielen Ländern nach dem Gesetz her, dem Anrufer mitgeteilt werden, bevor er in diesen Bereich eintritt.

Was kostet ein Gespräch einer Telefonsex-Nummer?

Der Tarif ist unterschiedlich und abhängig von der Dauer des Gesprächs, bewegt sich aber derzeit im Bereich von einigen Cents bis zu knapp zwei Euro pro Minute. Dabei erfolgt die Abrechnung über den Gebührenzähler des Anrufers. Einen Teil der Einnahmen behält sich der Telefonbetreiber und einen Teil bekommt der, der die Mehrwertnummer angemeldet hat. Darin liegt auch der Verdienst für den Telefonbetreiber und für den Telefonsex-Dienstleister.

Kann ich da immer mit der gleichen Person telefonieren?

In den meisten Fällen nicht und ist auch gar nicht im primären Interesse des Telefonsex-Anbieters. Telefonsex-Leitungen sind im Regelfall rund um die Uhr besetzt, was so gesehen bereits einen 3-Schicht-Betrieb erfordert. Außerdem wird beim Telefonsex kaum darauf Wert gelegt, daß es zu einer persönlichen Beziehung kommt, dafür sind andere zuständig. In erster Linie geht es um einen Bereich in Sachen Sex, der frei von Tabus ist und den man darum auch völlig ausleben kann – im Schutz der Anonymität.

Ist das immer so – mit dem Telefonsex?

Der Vorgang beim Telefonsex ist meist ident. Natürlich gibt es auch hier Ausnahmen, die ebenfalls unter den Begriff Telefonsex fallen. So gilt auch das erotische Telefonieren von zwei räumlich, eventuell auf längere Zeit getrennten, Partnern als Telefonsex, wenn es die sexuelle Reizung und Befriedigung bezweckt. Läßt man sich zu einer Gruppe am Telefon zuschalten, spricht man von einer „Telefonsex-Orgie“, an der man sich oft auch aktiv beteiligen kann.

Ist Telefonsex was Neues?

Man könnte es nicht glauben, doch Telefonsex ist keineswegs eine Erfindung unserer Zeit. Seit es das Telefon gibt und dieses im Allgemeinbereich seine Verwendung fand, wird die Möglichkeit der Form des Telefonsex genutzt. Man findet Hinweise darauf in Printmedien ab etwa 1925, wo man vor den Auswüchsen der verbalen Intimität eindringlich warnt.